„MARIENBADER INTRIGEN“ Szenische Lesung

16.September 2012 im Kellertheater der Oper, Leipzig

Aus Rolf Schneiders Werk „Unsterblichkeit“ stammen die „Marienbader Intrigen“,
ein fiktiver Briefwechsel zwischen Friedrich von Gentz, dem Publizisten und
preußischen Kriegsrat, Gegenspieler Napoleons und Vordenker Europas, und der berühmten polnischen Pianistin Maria Szymanowska. Jene gastierte auf ihren Konzertreisen bisweilen auch im idyllischen Kurort Marienbad, in dem „der bedeutende Goethe aus Sachsen seine Kuren wider das Alter unternimmt“. Die Klavier-Virtuosin Szymanowska machte großen Eindruck auf Goethe: „Ich verdanke ihr sehr viel, sie half mir mich selbst wieder finden.“ Friedrich von Gentz soll kein
sonderlicher Goethe-Freund gewesen sein. Eine herrliche Intrige voll ironischer und
perfekter Hinterhältigkeit. Intelligenter Klatsch und Tratsch über Goethe und seine
amourösen Abenteuer.

Besetzung: Friedrich von Gentz  – Friedhelm Eberle,  Maria Szcymanowska –  Frauke Poolman

Am Flügel:  Susanne Barnkoth

Marienbacher Intrigen - Bild 7

marienbader Intrigen - Bild 14

Ein Gedanke zu „„MARIENBADER INTRIGEN“ Szenische Lesung“

  1. Meine Frau und ich haben uns im Schauspiel Leipzig diesen kurzweiligen Vortragsabend der Marienbader Elegien/Intrigen angesehen und -gehört, amüsant, gut interpretiert und hervorragend musikalisch begleitet von der Pianistin Susanne Barnkoth. Wir wünschten uns, dass das Ensembel diese Aufführung noch einmal bringt, denn wir haben bei vielen unserer Freunde, denen wir berichteten, großes Interesse verspürt, dann auch hinzugehen. Auch wir würden uns einen solchen Kunst- und Kulturgenuß noch einmal gönnen.
    Ich grüße ganz herzlich
    Horst Riehl

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